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Pfarrhaus, Kirchhof und Schulhaus

Das Pfarrhaus, am Kirchhof gelegen, wurde im Jahr 1687 von Grund auf neu gebaut. Es steht noch heute an der Stelle des bereits erwähnten Kartäuserhofes. Der Giebel wurde 1718 beschlagen. Das Dach, ursprünglich mit Stroh gedeckt, erhielt eine Ziegelabdeckung. Die Kosten beim Bau betrugen 700 Meiszner Gulden. Gleich daran erschloss sich das Brauhaus mit den dafür notwendigen Braugeräten. Vor dem Fenster des Pfarrhauses befand sich ein Lust- und Blumengarten, ein kleiner Küchengarten sowie ein Brunnen.
Zum Pfarrgut gehörten 4 Hufen Land, von dem 2,5 Hufen im Jahr 1713 an einige Nachbarn und an Trügleben für 950 MFL. verkauft wurden. Das Pfarrhaus diente nach der Auflösung der Klöster und somit auch des Karthäuserhofes als Pfarrhaus und Schule zugleich.

Der Gottesacker an der Kirche bildete ein Viereck und war nicht sehr groß in der Länge und Breite. Rund um denselben war eine Mauer, die in alter Zeit immer sehr reparaturbedürftig war und ständig ausgebessert werden musste.

Das Schulhaus, welches auf dem Kirchhof steht, wurde 1712 erbaut. Die Baukosten betrugen 348 Mfl. Im Schulhaus waren: 2 Stuben, 4 Kammern, 1 Küche, 1 Boden, 1 Keller, 2 Ställe und 1 Scheune.

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