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Straßen- und Wegebau

Die "via regia Lusatiae", der alte Handelsweg des mittleren Deutschlands von Eisenach, Gotha ... bis Leipzig, durch die Lausitz, über Bautzen nach Schlesien und Polen wurde schon Ausgang des 13. Jahrhunderts befahren. Der Handelsweg berührte Aspach in dieser Zeit nur unmittelbar. Von Sättelstädt bis Teutleben fiel die alte "Hohe Strasse" Eisenach - Gotha zusammen mit der jetzigen. Von Teutleben an lief der Weg südlicher durch das "Strassfeld" an Aspach vorbei und berührte auch Trügleben nicht, das nördlich liegen blieb.

Im Jahre 1756 wurde die neue Kunststrasse Eisenach-Gotha-Erfurt angelegt. Die Linienführung verlief nun von Teutleben aus fast geradlinig bis Gotha. Auch Aspach wurde nun direkt von dieser Handelsstrasse berührt, die mitten durch den Ort führte. Die Gemeinde musste für den Bau der Strasse anteilig Bau,- Fuhr- und Frohndienste leisten. Gegen Bezahlung von 100 Thalern erhielt die Strasse einen Pflasterbelag. Vor dem Ausbau der Strasse bestand in Aspach noch die alte "Ausspanne". Auf Anraten der Hochfürstlichen Rentkammer in Gotha baute die Gemeinde 1756 an Stelle der Ausspanne einen neuen Gasthof mit Schenkgerechtigkeit. Baukosten musste die Gemeinde im Umfang von 1400 Thalern aufbringen.

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